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    Proseminar
    Barockes Trauerspiel
    Wintersemester 2005/06 
    Mi 18—20 Uhr Raum 3210  Beginn: 26.10.2005

     

    Kommentar:

    Die Stoffe barocker Trauerspiele entstammen oft politischen Krisensituationen. Anhand historischer Exempla aus der römischen Kaiserzeit, der englischen Revolution oder des Volksaufstandes in Neapel verhandeln sie das Zusammenspiel von Politik, Religion und Leidenschaften. Intrigen, Tyrannenmord, Despotie und politische Umstürze sind deshalb ihr Repertoire. Im Seminar sollen bedeutende Muster von Andreas Gryphius, Daniel Caspar von Lohenstein und Christian Weise erarbeitet werden. Neben der rhetorischen und emblematischen Grundstruktur der Trauerspiele und der Theaterpraxis des 17. Jahrhunderts soll nachgezeichnet werden, wie in der Barockpoetik das Verhältnis von Literatur und Geschichte ausgestaltet ist.

    Textgrundlage: Andreas Gryphius: Leo Armenius oder Fürstenmord (1650) [RUB 7960], Ermordete Majestät oder Carolus Stuardus (1657) [RUB 9366], Großmütiger Rechtsgelehrter oder Sterbender Aemilius Paulus Papinianus (1659) [RUB 8935] und Daniel Caspar von Lohenstein: Epicharis (1665) [wird als Kopie bereitgestellt].

    Zur Einführung empfiehlt sich Hans-Jürgen Schings: Gryphius, Lohenstein und das Trauerspiel des 17. Jahrhunderts. In: Handbuch des deutschen Dramas. Hg. von Walter Hinck. Düsseldorf 1980, 48-60.

    Seminarprogramm