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    Proseminar
    Literarisches Hörspiel nach 1945
    Sommersemester 2005 
    Di  18—20 Uhr Raum 3214  Beginn: 12.04.2005

     

    Kommentar:

    Das Hörspiel gehört zu den vergleichsweise jungen Gattungen, tritt in Konkurrenz zu Film und Fernsehspiel aber oft in den Hintergrund. Erst in jüngster Zeit erwacht mit den Möglichkeiten neuer Tonträger und Speicherformate auch das Interesse an akustisch inszenierter Literatur. Hörbücher und Hörspielsendungen erfahren seit Mitte der 1990er Jahre eine Renaissance, die an die Blütezeit des Hörspiels in der Nachkriegszzeit anzuknüpfen scheint. Vor allem das zwischen 1945 und 1965 vorherrschende literarische Hörspiel wird neu entdeckt. Der Vorwurf, die meisten literarischen Hörspiele seien dem neuen Medium nicht gerecht geworden, da sie sich mehr am Theater als am Radio orientierten, scheint vergessen. Zu den produktivsten Hörspielautoren gehörten wichtige Vertreter der deutschen Nachkriegsliteratur wie zum Beispiel Alfred Andersch, Ingeborg Bachmann, Heinrich Böll, Wolfgang Hildesheimer, allen voran aber Günter Eich. Im Seminar soll anhand ausgewählter Texte und Produktionen untersucht werden, welche radiophonen Eigenschaften das literarische Hörspiel entwickelte und welche Stellung es in der Literatur der Nachkriegszeit einnahm.

    Zur Einführung empfohlen: Günter Eich: Fünfzehn Hörspiele, Frankfurt a.M. 1998 (st 120) und Stefan Bodo Würffel: Das deutsche Hörspiel, Stuttgart 1978 (SM 172).

    Zugang zum BSCW Arbeitsbereich

    Auswahlbibliographie:
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